Ein schnelleres Internet verspricht der Online-Riese google Inc. Datenschützer kritisieren die aus der DNS-Server-Nutzung resultierende Möglichkeit, das Internetverhalten auch unabhängig vom Suchverhalten zu analysieren.
Unter der Bezeichnung „Public DNS“ bietet Google ab sofort frei nutzbare DNS Server an. DNS (Domain Name Server) haben die Aufgabe, zu einer Internetadresse wie z.B. www.bundesregierung.de die IP Adresse des betreffenden Servers zu ermitteln, damit die Verbindung hergestellt werden kann. Internetprovider stellen ihren Kunden eigene DNS Server zur Verfügung und konfigurieren die PCs der Kunden automatisch, damit sie diese nutzen. Alternativ dazu kann der Kunde sich entschließen, andere DNS Server zu nutzen, indem er deren IP Adressen in der Netzwerkkonfiguration seines Rechners manuell einträgt.
Die Adressen der Google Public DNS Server lauten 8.8.8.8 und 8.8.4.4.
Nach Angaben von Google bieten diese Server zwei wesentliche Vorteile. Erstens geschehe die Übersetzung von Webadressen in IP Adressen schneller, weil häufig angefragte Adressen in einem Cache gespeichert werden. Zweitens bieten die Server eine erhöhte Sicherheit. Theoretisch können DNS Server von Hackern genutzt werden, um User entweder auf andere Seiten umzuleiten oder einige Internetdienste zu sperren. Gegen beides seien diese Server besser geschützt als andere.
Google könnte damit – ohne dies unterstellen zu wollen- weitere Informationen über das Surfverhalten der User sammeln und an seine Werbepartner weitergeben, versichert aber, dergleichen nicht zu tun.


















































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